Mittwoch, 07. Dezember 2022

Stillstand ist Rückschritt

[jük] Mit der ersten offiziellen gemeinsamen "Trainingsausfahrt" im April 2006 begann vor vielen Jahren die funbiker-Epoche. Damals mit bescheidenen 12 Mitstreitern. Schon ziemlich lange her.  In den Folgejahren ist dann viel passiert. Wahrlich eine Erfolgsgeschichte die sogar im Jahr 2016 mit dem Ehrenamtspreis des Landkreises Neunkirchen ausgezeichnet wurde.  Da wurde viele Jahre "unterm Strich" von den Initiatoren vieles richtig gemacht. Heute hat sich der Radsport beim SSV mit großem Abstand zur mitgliederreichsten Abteilug gemausert. Aber im Laufe der Jahre gibt es auch Abnutzungserscheinungen. Dinge schleifen sich ein, zuvor spiegelnde Hochglanzflächen stumpfen nach. Spätestens dann ist eine Grundpolitur notwendig, oder anders gesagt, eine zukunftsorientierte Frischzellenkur. So auch im Team Touren der funbiker. Auch dort hat sich im Laufe der Jahre  einiges abgenutzt. Die Coraonajahre mit ihren zwangsläufig stark eingeschränkten Sozialkontakten haben sicher diese Entwicklungen noch befeuert. Um diesen negativen Kräften entgegen zu wirken, treffen sich interessierte Mitglieder aus dem Team Touren am 17. Januar 2023 um neue Perspektiven zu diskutieren. Neue Wege zu entwickeln, Traditionelles auf den Prüfstand zu stellen. Und so dramatisch es auch klingen mag, die Sinnhaftigkeit des Team's in der aktuellen Vereinsstruktur in Gänze zu reflektieren. Stillstand ist Rückschritt. Daher, auf zu neuen Wegen...


Freitag, 18. November 2022

The same procedure as last year

[jük] ... so könnte mit einem Augenzwinkern der gemeinsame Jahresabschluss des Team Touren und des Team Track'N Trail beschrieben werden.  Natürlich  wurde auch bei den Bikern vorm... beim... und auch nach dem  "Dinner" nun ja, angemessen Alkohol konsumiert. Aber so dramatisch wie das berühmte Schauspiel an Silvester endete das Fest dann aber nicht. Mit einem netten Sektempfang beim "Stelldichein" starteten die Outdoorbiker im Schützenhaus Schiffweiler gemütlich in den Abend. Das Dinner dass in diesem Jahr Jürgen gemeinsam mit der Wirtin zusammengestellt hatte, fand bei allen Teilnehmern großen Anklang. Hier geht unser aller Dank an unsere Gastgeberin Gertrud, die ihre Kochkunst mal wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt hatte. Als gemeinsames Dankeschön wurden die drei Teamleiter der Gruppen durch ihre "Schützlinge" beschenkt. Beim ihrem Dank wurde dann in kurzen Sätzen die Outdoorsaison 2022 beleuchtet und ein grober Ausblick auf 2023 gewagt. Was die Planung für das kommende Jahr angeht, so werden einige "Arbeitsgruppen" die dunkle und kalte Jahreszeit nutzen, damit beim Neustart im Frühjahr 2023 alles wieder auf "GO" steht.  The same procedure as last year?... Nun ja, das bleibt noch abzuwarten.


Montag, 03. Oktober 2022

Auf der letzten Rille ins Ziel

[jük] Aufgrund ergiebiger Regenfälle am Sonntag, gingen die funbiker mit einem Tag Verspätung  auf die erste Oktobertour der aktuellen Outdoorsaison. Da die Runde etwas abseits unseres Bundeslandes, genauer bei unseren pfälzischen Nachbarn geplant war, mussten zunächst Mensch und Gerät mit den Autos ins verträumte  Kottweiler-Schwanden, nahe Ramstein Miesenbach transportiert werden. Denn auf dem Parkplatz des dortigen Friedhofs startete die 67 Kilometer lange Runde. Es war wettertechnisch ein mystischer Beginn, denn zur Startzeit um 10 Uhr schaffte es die Sonne noch nicht durch die massiven und zähen Nebelbänke durchzudringen. Lediglich als matte Scheibe konnten wir beim Auftakt die Sonne tief am Horizont und über den Silhouetten der alten Gräber erkennen. Mit ein wenig Gruseln machten wir uns dennoch auf den Weg. Nach den ersten erklommenen 150 Höhenmetern, konnten wir leider nur erahnen, welch tolle Aussicht uns ohne Nebel und ohne unsere beschlagenen Bikerbrillen hier erwarten würde. Doch es gab Grund zur Zuversicht. Schon bald zeigten sich am Himmel deutlich blaue Flecken durch die die Sonne mit ersten Lichtstrahlen wie Laser die satt grüne Landschaft abtastete. Die tags zuvor anhaltenden Regenfälle hatten im weiteren Streckenverlauf aber ihre Spuren hinterlassen. Matschig und tief zeigten sich alle unbefestigten Wege, was zum einen schmutzige Trikots- aber vielmehr beim Biken einen extrem hohen Energieaufwand mit sich führte. Schon zur Hälfte der Strecke wurde klar, dass diejenigen mit kapazitiv kleineren Akkus, trotz sparsamen und maßvollem Einsatz der E-Unterstützung ohne Reserven rechnen mussten. Um die Mittagszeit schaffte es dann die Sonne auch die restlichen zähen Nebelschwaden davon zu jagen und gab unter einem stahlblauen Himmel sehenswerte Landschaften frei. Lange spaßbringende Abfahrten hinunter in die mit verschlafenen Dörfchen gespickten Täler wechselten sich mit harten und energiefressenden Aufstiegen ab. Abwechslungsreich zeigte sich der weitere Routenverlauf. Eine kurze Rast gönnten wir uns nach 45 Kilometern mit leckerem Strudel in der im Lautertal gelegenen und bewirtschafteten Schafmühle. Mit bangem Blick auf die bereits arg dünnen Energiereserven verschiedener Akkus, ging es dann auf die restlichen 20 Kilometer Strecke. Und es wurde knapp… enger als je zuvor. Mit 0% in einem Fall, bzw. noch mageren 2% Restspannung beim zweiten funbiker, kamen wir ohne Stromreserven aber mit dicken Oberschenkeln am Ausgangspunkt in Kottweiler-Schwanden an. Dennoch eine sehr schöne und abwechslungsreiche Runde, die wir dann hoffentlich ohne den Nebel des Grauens im kommenden Jahr erneut ins Tourbuch aufnehmen werden.


Sonntag, 04. September 2022

Gewitter reinigen die Luft und schaffen geile Bedingungen für Biker

[jük] Mit der Wiesbachrunde ging es für das Team Touren erstmals nach der anstrengenden Bikerwoche im Westerwald wieder auf Sonntagsfahrt. Ob es ein guter Tag werden sollte, durfte schon bei der Anfahrt zum Startpunkt am Sportplatz Wiesbach offen in Frage gestellt werden. Anstatt der immer wieder mal vorkommenden Störungen an den Bikes, machte an diesem Tag ein Auto schlapp. Aufgrund mangelnder Wärmeabführung des Motors hin um Wasserkühler, musste die Wärme während der Fahrt notdürftig durch die Heizung ins Wageninnere abgeführt werden.  Super Sache bei Außentemperaturen von fast 30°C.  Etwas iss halt immer :-( Mit ein paar Minuten Verspätung ging es dann aber für die sechs Funbiker auf die Tour. Und trotz üblem Start, wurde es ein MEGA-Runde durch die Westpfalz. Tolle offene Landschaften mit enormen und beeindruckenden Weitblicken.  Geile Abfahrten mit Geschwindigkeitsrekord bei 70,3 km/h. Und in den Wäldern einige Singletrails die selbst von den Bikern mit Tourenrädern an diesem Tag mit Bravur gemeistert wurden. Und obendrauf für alle anwesenden Biker in diesem Jahr ein weiters Novum.  Wegstrecken mit Wasserdurchfahrten; Nasser Dreck der die Beine, Gesicht und Trikots einsaut; durch Starkregen eingerabene Furschen in den abschüssigen Schotter- und Waldstrecken. Nach dem kiloweise Staub den wir in dieser Saison schlucken mussten einfach nur herrlich :-). Für mich ehrlich gesagt eine der harmonischsten und auch landschaftlich schönsten Touren der laufenden Outdoorsaison. Fazit: Nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, auch wenn's mal holprig startet.


Sonntag, 14. August 2022

Berbaugeschichte als Sparversion

[jük] nun, die Ankündigung dass diese Rundfahrt eine wahre Memory-Tour für die Grubenhauer unter den funbikern sei, wurde letztendlich nur bedingt erfüllt. Klar, dass mit dem früheren Bergwerk Reden und der angrenzenden Bergehalde ein unbedingtes Muss mit dabei war. Auch vom früheren Bergwerk Camphausen, dass in Sichtweite der Route lag,  ragte der alte Förderturm und die zugehörigen verlassenen Industriegebäude der Kohlenwäsche als Zeitzeugen einer längst vergangenen Epoche in den wolkenlosen Himmel. Mit der längst kultivierten Göttelborner Bergenhalde und dem früheren Absinkweiher im Kohlbachtal liegend, konnten weitere Zusammenhänge mit der Steinkohleära im Saarland verbunden werden. Aber schon zwei Wochen vorher, musste die Runde, die ursprünglich auch über die Halde Lydia (frühere Bergehalde von Camphausen) führte, wegen dortigen umfangreichen Baumaßnahmen und der damit verbundenen Sperrung geändert werden. Nach dem Fauxpas im Netzbachtal bei dem sich der Tagesguide durch ein fieses Komoot-Navigations-Störmanöver in die Irre führen lies und damit der Bikergruppe eine fast 8 km lange Ehrenrunde aufbrummte, wurde wegen Stromknappheit im Akku eines Mitradlers auch ein Besuch des Berkwerk Göttleborn gecanzelt. Statistiken sind ja variabel auslegbar. Und so zählten die funbiker beim Tourabschluss am Tennisheim einfach "es Türmsche im Weiher" und die "Itzeplitzer Gruub" als Bergbaurelikte mit dazu. Auch so können Ziele erreicht werden.


Sonntag, 31. Juli 2022

Die Unvollendete...

[jük] Leider gibt es zu dieser Tour keinen Bericht :-(

 


Sonntag, 17. Juli 2022

Eiskühlung unter Platanen

[jük] nach vielen Jahren der Abstinenz, stand bei den funbikern mal wieder die Teufelsburg-Runde auf der Agenda.  Waren die Biker vom Sachsenkreuz doch letztmals 2013 Vorort. Aber es gibt Parallelen. Auch damals musste die Burg oberhalb von Felsberg im Saargau gelegen, unter großer Hitze genommen werden. Gestartet wurde die 74 Kilometer lange Runde in Heusweiler, wo es bereits vor dem Abladen der Bikes erste Diskussionen darüber gab, wie die Autos in Abhängigkeit des Sonnenverlaufes bestmöglich schattig abgestellt werden sollten. Im Ergebnis darüber gab es wie so oft Gewinner und Verlierer 😊.  Die ersten Höhenmeter der Runde zeigten sich moderat und konnten bei der noch vorherrschenden kühlen morgendlichen Temperaturen locker gefahren werden. Nach 20 km wurden dann erstmals an einem schattigen Plätzchen am Bommersbachweiher die Flüssigkeitspegel aufgefüllt. Schon bald war das Saartal erreicht. Bei Bous wurde die Saar überquert und der Weg hinauf zum Saargau lag vor den Bikern. Entlang der dort so typischen Gemüse- und Getreidefeldern, standen die Biker schon bald vor dem steilen Anstieg hinauf zur Burg, die bereits bei der Anfahrt hoch oben weithin sichtbar war. Mittlerweile war es Mittagszeit und der steile Anstieg durch die engen Gassen von Felsberg, brachte uns schon kräftig ins Schwitzen. Gefühlt gaben die Häuser und Straßen die gesamte in den letzten Tagen aufgenommene Sonnenenergie bereitwillig an die Biker ab. Aber auch der ca. 180m hohe Anstieg und die kurze Fahrt hin zur Burg wurde von allen ohne Klagen bewältigt. Nach weiterem welligen Gelände entschädigte dann die Schotterabfahrt mit spaßigen insgesamt  5 180°-Kehren tief hinunter ins Saartal. Da bewährte sich einmal wieder die absolvierten Technikeinheiten. Denn ganz ungefährlich war die Piste nicht. Unten angekommen mussten dann in der heimlichen saarl. Hauptstadt Saarlouis die Kalorienspeicher aufgefüllt werden. Und so wurden unter schattenspendenden Platanen einige Eisbecher die von einer 2-Kugel Kinderportion bis zum beängstigend großen Fortgeschrittenenbecher alles beinhalteten, bestellt.  Und so gestärkt, ging es dann aufs letzte Drittel der Tour. Über Saarwellingen und Reisbach zurück zum Ausgangspunkt nach Heusweiler. Eine sehr schöne Tour, die bei dem tollen Kaiserwetter natürlich umso mehr Spaß machte.


Sonntag, 26. Juni 2022

Ausgiebig geruht....

 Auffahrt zur Burg Remigius, im Landkreis Kusel gelegen, ist die vierte offizielle Tour der diesjährigen Saison. Leider waren die Aussichten für die eher schönwetterfahrenden funbiker diesmal mehr als durchwaschen, sodass die Regenjacke neben den zum Start verteilten Powerriegel in den Rücksäcken ihren Platz fand. Los ging es vielversprechend von Haupersweiler auf die 62 Km lange Rundtour. Aber schon auf dem Höhenweg nach Bledesbach trübte es sich ein und im Westen wurden die Wolken tief grau. Doch dann ging es los. Gerade noch trocken erreichten wir die Burg und dann prasselte eine Regenfront von sage und schreibe 10 Tropfen auf die funbiker nieder und nagelten die fünf Biker in dem hinter der Kirche gelegenem Biergarten fürs Erste fest. Zu allem Überfluss eröffnet sich dann auch noch von hier eine schöne weite Aussicht ins Rödelsbachtal. Eineinhalb Stunden mussten wir jetzt schon im Biergarten ausharren und die Vielfalt der Getränke- und Speisekarte testen und es wollte und wollte einfach nicht regen. Irgendwann gingen aber die noch so fadenscheinigen Ausreden die uns im Biergarten hielten aus und es wurde wieder aufgesattelt.

Dermaßen ausgeruht und gestärkt war die anschließende anspruchsvolle Abfahrt hinunter ins Glantal kein Problem, auch weil Petra zuvor eine individuelle Einweisung in die Technik „ Anfahren am Berg“ genoss. Im großen Bogen geht es wieder über Höhenwege nach Kusel, wo es für die Probanden dann aber nur ein schnelles Leckeis aus der Tüte gibt, weil die maximale Verweildauer im Pausenmodus im Vorfeld ja weit überreizt wurde. Hinter Kusel wartet dann noch eine Herausforderung. Die Durchquerung des reißenden Bledesbachs steht an. Zwar schauen einige Augen skeptisch auf die Furt aber mit ein wenig Mut gelingt jedem die Passage und zwar auf dem Rad. Dies war aber für heute die letzte Aufregung denn die verbleibenden 12 Kilometer auf dem Fritz Wunderlich Radweg ist nur noch ein leichtes ausrollen zum Ziel. Eine schöne Tour die nach einhelliger Meinung öfters im Tourkalender auftauchen darf.

 


Sonntag, 22. Mai 2022

Bergmannsbauernweg mit Herausforderungen...

 [sk] Der Bergmannsbauernweg stand Pate bei der Planung der heutigen Tour und dokumentiert das alltägliche Leben der früheren Bergbauern im Landschaftsschutzgebiet rund um Breitenbach, Dunzweiler und Waldmohr. Diesmal fanden sich gleich zwölf funbiker zur 62 Km langen Rundtour ins obere Glantal ein, die von Werschweiler gestartet wurde. Aber schon nach 4 Km stand die erste Herausforderung an und dass war nicht der 120 m Anstieg. Vor zwei Tagen hat ein orkanartiger Sturm die Region heimgesucht und deren Hinterlassenschaften von umgestürzten Bäumen blockieren das weitere Fortkommen. Ein Umgehen auf dem ehe schon rustikalen Wegstücke war beim besten Willen unmöglich, auch weil eine Kettensägen noch nicht zur Standartausrüstung eines funbikers zählt. Also wurden alle vorhandenen Navigationsgeräte und Streckenpläne zu Rate gezogen um den nächsten Anlaufpunkt, die Grube Labach,  anzupeilen. Luftlinie waren das gerade mal 400 m, die Umfahrung forderte aber dennoch den Biker ein paar Zusatzkilometer ab.

Auf den Dokumentationstafel am Wegesrand wurde auf die harte und anstrengende Arbeit der alten Bergleute in den Stollen Labach, Breitenbach und  Altenkirchen hingewiesen, der Bergmannsbauernweg stand dem in nichts nach. Munter ging es bergauf und bergab, wie zum 469 m hohen Eulenkopf bei Dunzweiler. Aber verbunden mit einem fantastischem Rundblick in alle Himmelsrichtungen und dem kilometerlangem Phanoramaweg. Abwechslungsreich wie die Landschaft war auch die Beschaffenheit der Wege. Da muss ich mal  Sandra, Anja und Arno loben, die mit ihren Tourenbikes die gröbsten Schotterpassagen sicher meisterten. Das angesetzte Techniktraining vor zwei Wochen hat sich sichtlich bewährt.

Nach der obligatorischen Eisdielenpause, heute in Waldmohr, treffen wir alsbald wieder auf die Geschenke des schon erwähnten Orkantiefs. Diesmal gelingt es uns aber im Schiebe- und Tragemodus das Kleinholz elegant zu umgehen und damit sollte auch die weitere Fahrt zum Endziel weitgehen ruhig verlaufen.

Ach so, da wären ja noch die heutigen zwölf technischen Stops zu erwähnen, wie die Sattelstütze die nicht stütz, das Schaltwerk das nicht schaltet oder der Bremsschlauch der nur bremst. Statistisch gesehen hat heute also jeder funbiker eine Panne verursacht. Nichtsdestotrotz konnte wieder alles mit Bordmittel repariert werden und zwölf funbiker kamen mit Gerät sicher ins Ziel.

 


Sonntag, 08. Mai 2022

Abschweifen unbedingt erlaubt...

[jük] nach dem anstrengenden und fordernten Fahrtechniktraining am Samstag, fanden sich an diesem Morgen nur vier funbiker zusamman, um die seit Jahren fest im Tourbuch eingeplante Bliestalrunde zu erleben. Und das Aufrappeln hatte sich mehr als gelohnt. Denn beim ausgeprägten duftenden Maigrün und obendrauf noch bei herrlichem Frühlingswetter, war es mal wieder ein unvergessliches Erlebnis. Auch wenn die Tour mit annähernd 1.300 Hm und ca 65 Kilometer Länge nicht die Leichteste im funbiker-Portfolio ist, hatte sich jeder Kolometer Fahrstrecke mehr als gelohnt. Im Tal geheimnissvolle Pfade und Wege durch natrurbelassene Waldlandschaften- hoch oben auf dem Gau dann sanfte Hügellandschaften mit Fernblick. Naturbelassene Streuobstwiesen die den Duft ihrer blühenden Obstbäume kostenlos an die Biker verschenkten. Immer wieder ein ganz besopnderes Erlebnis und das gleich vor unserer Haustüre.


Samstag, 07. Mai 2022

Fahrtechniktraining mit tollen Instruktoren

[jük] … sollte es doch zu einem etwas langweiligeren Programm werden? Von 9 Uhr in der Früh‘ bis 17 Uhr am Abend ist eine lange Zeit zum Üben. Das dachten wohl einige Teilnehmer des Fahrsicherheitstraining für E-Bikepiloten, dass die beiden FITFOReBIKE-Instruktoren Adrian und Thomas für die Tourengruppe der funbiker zuvor angeboten hatten. Aber genau das Gegenteil war der Fall. Von Start an war es für die 14 Teilnehmer kurzweilig und sehr interessant. Ob es nun zu Anfang die Basics waren, bei denen Bike-Setup und die Positionen auf dem Sportgerät vermittelt wurden. Das gemeinsame Fahren in einer Gruppe wurde dann gleich situativ auf dem Weg zum Trainingsgelände oben auf der Bergenhalde geübt. Auf dem weitläufigen Haldenplateau und unter der Anleitung der beiden Instruktoren wurden dann weitere Fahrtechniken wie das Überwinden von Hindernissen; Stufen und das richtige Bremsen geübt. Und es brachte allen Teilnehmern was. Selbst die erfahrenen Biker im Teilnehmerfeld konnten viele neue Tipps und Tricks mitnehmen. So staunten beispielsweise viele, dass sich mit der richtigen Bremstechnik der Bremsweg fast aller Biker um ein Drittel verkürzt hatte. Das bringt bedeutend mehr Sicherheit für jeden Einzelnen.  Zum Abschluss wurde das Geübte dann noch bei einer Exkursion in die umliegenden Wälder geübt. Fahrverhalten und Position im Trail bergauf und bergab. Das Anfahren am Berg und noch vieles mehr wurde nun auch in der Praxissituation geübt und gefestigt. Ein paar kleinere unbeabsichtigte Abstiege vom Sportgerät waren dabei. Aber alle blieben abgesehen von dem ein- oder anderen kleinen Kratzer am Bike oder Haut ohne Folgen. Um die Geselligkeit nicht zu kurz kommen zu lassen, trafen sich alle Teilnehmer mit ihren Trainern dann zum Grillen am Vereinshaus der TG Landsweiler-Reden um den ereignisreichen und MEGA-interessanten Tag ausklingen zu lassen. Bleibt noch den beiden Instruktoren Adrian und Thomas für ihr Engagement und die Vorbereitungen zu diesem Training zu danken. Ihr habt das richtig klasse gemacht und alle freuen sich schon auf den ggf. im kommenden Jahr stattfindenden Aufbaukurs wenn es dann wieder heisst: Grundposition und Los geht’s…


Sonntag, 01. Mai 2022

Saisonauftakt am Tag der Arbeit

[jük] Wetterbedingt startete das Team Touren der funbiker mit einer Woche Verspätung in die Sommersaison 2022. Die 65 Kilometer lange- und im Vertikalverlauf ca 1.100 Hm verlaufende   "Moortour" führte die Biker durch das östliche Saarland und weiter durch die benachbarte Nordpfalz. Nach der langen Winterpause wurde die Eingewöhnungsphase der Tour deutlich länger gewählt als gewohnt. Denn die ersten 30 Kilometer ging es über Kleinottweiler und vorbei am Jägersburger Weiher ziemlich gemütlich und ohne größere Steigungen voran.  Eingewöhnen heisst aber auch, sich an die  kleineren Gänge und steilen Anstiege zu gewöhnen. Nach der idyllisch gelegenen Lebecksmühle kamen dann Berge satt. Zum Warmfahren hoch zum Eulenkopf und weiter hinauf zum  Bamberger Hof. Als Abschluss dann der lange Aufstieg hinauf zum 518 Meter hohen Höcherberg. Nach einer kurzen Rast und dem notwendigen Auffüllen der Flüssigkeitsspeicher  dann die spaßbringende Abfahrt über grobe Schotterpisten hinunter über Frankenhaolz nach Wellesweiler. Bereits am kommenden Sonntag satteln die Touris zur zweiten Runde auf. Wir werden berichten.


Donnerstag, 24.März 2022

Sightseeing-Tour zur südlichen Weinstraße

[sk] Im Frühjahr, zwischen März und Anfang April, wird eine Region der Pfalz in ein zartes rosa Kleid gehüllt. Die Mandelblüte markiert das Ende der winterlichen Jahreszeit. Dieses Ereignis haben die funbiker bei der jährlichen Tourenwahl immer im Routenbuch. Planen lässt sie sich nicht, denn hier gibt alleine die Natur den Takt vor. Für die funbiker waren die Vorgaben heute aber auf den Punkt getroffen. Die Sonne strahlt von einem blauen Himmel und die Mandelblüten zeigen ihre volle Palette von fast weiß bis zu einem kräftigen rosarot. Perfekt getroffen für die drei funbiker zu einer spontanen Sightseeing-Tour an die südliche Weinstraße.