Sonntag, 17. Oktober 2021

Europäische Geschichte live und hautnah...

[jük] Offiziell war es für das Team „Touren“ der funbiker, der letzte gemeinsame Tourtermin in der Saison 2021. Nach insgesamt 13 gemeinsamen Ausfahrten wurden 750 Kilometer zurückgelegt und man höre und staune 15.500 Höhenmeter überwunden. Veranschaulicht sind das immerhin fast zweimal die Strecke hinauf zum Mount Everest, dem höchsten Berg der Erde. Nach dem verkorksten Corona-Jahr 2020 endlich mit Freunden mal wieder Aktivitäten und Dynamik. Das hatten sich alle funbiker so sehr gewünscht. Nach dem verkorksten Corona-Jahr 2020 endlich mit Freunden mal wieder Aktivitäten und Dynamik. Das hatten sich alle funbiker so sehr gewünscht. Dass es trotz des nicht optimalen Sommers doch zu so vielen gemeinsamen Touren kam, lag ganz sicher auch am Umstand einer guten Planung, aber vor allem am Willen aller SSV-Tourer. Nach dem ausnahmslos ALLE Biker ihren persönlichen Beitrag zur Pandemiebekämpfung geleistet hatten, war die Rückkehr in die Normalität auf der Grundlage der geltenden Verordnungen auch für die Verantwortlichen oberste Direktive. Da prallten auch von Außen eingetragene unfachmännische und moralapostolische Kritiken an den Aktivitäten der funbiker mehr als deutlich ab.

Heute ging es mit einer Truppenstärke von 9 Bikern nach Westen. Genauer zu unseren luxemburgischen Nachbarn. Von der frühzeitlichen römischen Siedlung Nennig startete die Gruppe in Richtung Mosel, die als Wasserstraße die Grenze zwischen Deutschland und Luxemburg darstellt. Es scheint wie eine Fügung der Geschichte, dass wir genau in Schengen, an diesem Ort wo am 14. Juni 1985 mit dem „Schengener Abkommen“ die Abschaffung  aller Grenzkontrollen in Europa beschlossen- und somit große europäische Zeitgeschichte geschrieben wurde, die Mosel völlig selbstverständlich zu unseren luxemburgischen Nachbarn überquerten. In beeindruckender Form konnten wir beim Durchqueren des nahegelegenen Naturschutzparks und dem Besuch des Biodiversums erleben, wie alte Industriebrachen durch konsequente Renaturierung wieder als intakte Natur an unsere kommenden Generationen zurück gegeben werden können. Ein Leuchtturmprojekt mit Vorbildcharakter. Der Weg vom Moseltal hoch in die steil aufragenden Weinberge gestaltete sich heute etwas unharmonischer als sonst. Bedingt durch zwei irrtümlich unterschiedliche und daher mancherorts abweichende Wegführungen auf den Navis der beiden Guides, gab es hier und da kleinere Missverständnisse. Letztendlich war es aber eine wieder mal sehr schöne Runde durch die schon herbstlich bunt eingefärbten und steilen Weinberge. Ein wenig mehr Sonne hätten sich dennoch alle gewünscht. Denn die hätte das eingefärbte Herbstlaub so richtig zum Strahlen gebracht. Zum Abschluss- und bevor die Bikes wieder in Nennig auf die Autos verladen wurden, konnten an der Gaststätte zum Campingplatz „Dreiländereck“ die leeren Zuckerspeicher mit zugegebenen etwas zu klein geratenen Kuchenportionen wieder aufgefüllt werden. Ob die funbiker in dieser Saison noch eine weitere gemeinsame Ausfahrt unternehmen, wird sich zeigen. Sollte sich noch ein Wochenende in spätherbstlichem Licht kleiden wollen, stehen die Touris bereit um sich vor dem bevorstehenden Winter noch einmal gemeinsam auf den Weg zu machen.


Sonntag, 10. Oktober 2021

Safaritour zur "saarengeti"

Auch ohne Tourguides pünktlich am Ziel...

Treffpunkt für die Tour war um 12 Uhr der Parkplatz am Itzenplitzerweiher. Alle waren pünktlich da und so konnte es auch direkt losgehen. Zunächst wollte keiner den Job der an diesem Tag abtrünnigen Tourguides Stephan und Jürgen übernehmen. Aber dann haben sich die Männer doch dazu durchgerungen mit ihren Garmingeräten gemeinsam die Tour zu führen und die 8 SSV Funbiker/innen machten sich auf den Weg. Die ursprüngliche Tour musste ab und an wegen unpassierbaren bzw. zugewachsenen Wegen etwas abgeleitet werden. Aber viele Wege führen ja zum Ziel. Christopher hat bei dieser Tour die Rolle von Stephan als Tourfotograf übernommen und mal seine Kamera dabei gehabt. Das Knipsen während der Fahrt muss er aber noch etwas üben ;-) Die Tour führte die SSVler vom Itzenplitzer Weiher in Richtung Altsteigershaus. Gegenüber ging es in wieder in den Wald in Richtung Quierschied runter, am Kohlbachweiher vorbei hinauf zur Halde Göttelborn. Dann an der alten Grube Göttelborn vorbei zum Kraftwerk Weiher, von hier aus weiter zum Köllerbacher Wald bis hin nach Riegelsberg. Von Riegelsberg ging es dann Richtung Naturschutzgebiet Bergenhalde Viktoria, die umrundet wurde. Von hieraus ging es über Püttlingen nach Köllerbach in Richtung Heusweiler. Von dort aus durch das Quellgebiet des Köllerbaches nach Mangelhausen an Lummerschied vorbei in Richtung des Absinkweihers Hahnwiese. Dort durchfuhren wir die Saarengeti, vorbei an den schwarzen Rindern. Diese stellten sich als Fotomodell zur Verfügung. Weiter ging es durch das Merchtal hinauf nach Merchweiler und wieder in Richtung Itzenplitzer Weiher, vorbei am Fünffingerweg über den Pingenpfad. Hier verweilten sie noch kurz bei dem Bergmann im Walde und vorbei ging es an dem versteinerten Kohlenbaum in Richtung Tennisheim, zum wohlverdienten Abschluss.

Es war mal wieder eine sehr schöne Tour, und obendrauf sogar ohne jegliche Zwischenfälle.

 


Samstag, 09. Oktober 2021

Ebbe im Akku...

[jük] Um auch außerhalb der offiziellen Tourtermine das sonnige frühherbstliche Wetter für ein paar Bikekilometer ausnutzen zu können, machten sich die funbiker Stephan und Jürgen am Samstagmorgen auf den Weg. MIt dem Auto und den Stahlrössern geschultert, ging es ins beschauliche pfälzische Dörfchen Wiesbach, 10 Kilometer östlich von Homburg. Dort startete die für beide noch jungfräuliche 58 Kilometer lange Runde.  Schon mal vorab... Konnten sich Stephan und Jürgen mit ihren spärlichen 500Wh-Akkus über die gesamte Outdoorsaison gut und oftmals noch mit deutlichen Batteriereserven am Ender der Touren über die Runden retten, so wurde es heute erstmals richtig eng. Denn das Höhenprofil hatte es in sich. Längere Geradeauspassagen... Fehlanzeige. Vielmehr zeigten sich die geografischen Vorboten des Pfälzer Waldes von ihrer "steilsten" Seite. Die zu beweltigenden 1.200 Hm verteilt auf die 57 Km Tourlänge zeigten bei der Planung bereits deutliche Signale. Zusätzlich kamen bei fast allen Aufstiegen schwierige Sohlenstrukturen (auch mal ein Begriff aus dem Bergbau). Loser und grober Schotter; Weicher und durchtränkter Waldboden und sogar wachsweiche Wiesenaufstiege. Und dennoch war es eine herrliche Runde. Tolle Landschaften auf den Höhenzügen mit glasklarem Weitblick. Vergessene aber auch teilweise bewirtschaftete Mühlen in den Tälern. Kappellen und Kirchen im Postkartenformat. Auf jeden Fall eine MEGA-Runde, die es in der kommenden funbikersaison 2022 in jedem Fall auf einen vorderen Ranglistenplatz schaffen wird.


Sonntag, 19. September 2021

Der Zorn des Winnetou

[jük] Schon zum zehnten Mal war in dieser Outdoorsaison das „Team Touren“ der ssv-funbiker gemeinsam unterwegs. Nach den entbehrungsreichen „Corona Zeiten“ im letzten Jahr, bei der über die Hälfte aller geplanten Termine ausfallen mussten, ist die Möglichkeit die Touren derzeit unter angemessenen Schutzmaßnahmen gemeinsam durchführen zu können, ein wahrer Segen. Diesmal stand mit dem „Besuch der Air Base Ramstein“ erneut eine Visite bei unseren pfälzischen Nachbarn an. Neben dem Bestaunen des riesigen US-Militärflughafens, hatten die ssv-Guides aber auch noch einige andere und eher naturnahe Zwischenziele in die Tourplanung mit eingebunden. Um hier nur einige zu nennen: Ohmbachstausee… CHECK; Tolle Höhenzüge oberhalb des Glantals… CHECK; toller Fernblick auf das Remigius Kloster und die Michelsburg… CHECK; Mittagsrast am Silbersee… ähh Silbersee? Wo zum Teufel ist der Silbersee geblieben? War er etwa zwischenzeitig abgelassen oder gar zugeschüttet worden? Ein echter Fauxpas der beiden Guides, die den See noch suchten, nachdem sie bereits eine Stunde zuvor daran vorbei gefahren sind. Und so paddeln höchst wahrscheinlich Winnetou und Old Shatterhand heute noch mit ihrem Kanu im Silbersee umher und warten ungeduldig auf das Eintreffen der funbiker. Nun, nicht immer kann alles reibungslos klappen aber dennoch war der Spott aller anwesenden Biker den beiden Guides gewiss. Trotz des verschwundenen Sees war es wieder einmal bei bestem Biker Wetter eine sehr schöne Tour über insgesamt 76 Kilometer. Noch zwei weitere Runden stehen auf der Agenda der Touris. Die sollen, bei hoffentlich bereits bunt eingefärbtem Laub und herrlichem spätsommerlichem Wetter, im Oktober starten. Hoffen wir gemeinsam, dass der Zorn des Winnetous nicht bis ganz nach oben reicht...

 


Sonntag, 12. September 2021

Plus rien ne marche

[jük] Zum ersten Mal in dieser Outdoorsaison musste das Team Touren bei einer gemeinsamen Ausfahrt eines ihrer Schäfchen zurück lassen. Denn beim Aufstieg nach Bergen, also kurz nach dem Passieren des Stausees Losheim, streikte plötzlich die Technik an Jürgen H‘s. Bike. Nichts ging mehr, da der Antrieb des fast nagelneuen Bikes seinen Dienst verwehrte. Auch mit allen zu Verfügung stehenden Bordmitteln gelang die Wiederbelebung des zickigen Antriebs nicht mehr. Und da das Bewegen eines E-Bikes über ca. 1100 Hm ohne Antrieb ein schier unmögliches Unterfangen ist, musste Jürgen traurig den ca. 10 Kilometer langen Rückweg zum Startpunkt nach Rappweiler antreten. Da die funbiker niemals einen aus ihrem Reihen seinem Schicksal überlassen, stand der an diesem Tag eingesetzte Tourguide mit dem Unglückraben bis zu seinem Eintreffen in Rappweiler in ständigem Kontakt.

 

Aber nun mal der Reihe nach… Rund um Weiskirchen stand auf dem Tourplan der funbiker. Eine über ca. 58 Kilometer angelegte Runde im nördlichen Saarland mit ca. 1100 Hm und ohne größere Schwierigkeiten. Insgesamt 10 Funbiker vom Team Touren waren mit dabei. Startpunkt war bei bereits morgendlichen frischen Außentemperaturen Rappweiler nahe Weiskirchen. Eine Runde die uns nach den ausgiebigen Panoramarunden der letzten Wochen, größtenteils durch Waldgebiete führte. Lediglich gegen Ende der Runde öffneten sich für die Gruppe die geschätzten Weitblicke des nördlichen Saarlandes, die bis tief in hügligen Landschaften des angrenzenden Rheinland Pfalz reichten. Auch die dritte Halbzeit im Tennisheim Heiligenwald durfte natürlich nicht fehlen. Dort klang bei ein paar Bierchen und den bereits traditionellen Schwimmbadfritten der Abend für die funbiker aus. Bereits am 19. September steht die nächste Ausfahrt auf der Agenda. Hoffen wir auf weiterhin gutes Bikerwetter.


Samstag, 21. August 2021

Mit Grubengezähe durch den Bliesgau

[jük] Ausnahmsweise und den äußerst schlechten Wetterprognosen geschuldet, fand die geplante funbiker-Tour vom 22. August bereits einen Tag zuvor, also am Samstag statt. Leider konnten nicht alle funbiker so kurzfristig umplanen und so musste der ein oder andere bei der bereits dritten Tour im August aussetzen. Dennoch fanden 6 „Touris“ den Weg zum Startpunkt nach Blieskastel. Nach der doch etwas anstrengenden Runde am letzten Sonntag, wurde es heute etwas gemütlicher. Mit nur 52 Kilometern und gerade mal 900 Hm war die „Hornbachrunde“ wie geschaffen, um die herrliche Natur rund um den Bliesgau mit allen Sinnen erleben zu können. Und dies war bei anhaltendem Kaiserwetter ganztags möglich. Da gönnte man sich doch gerne auch mal eine Pause mehr. Aber nicht nur Kürfahren war angesagt. Nein, auch Geschichte stand auf dem Stundenplan. Mit der Besichtigung des Klosters Hornbach und der dortigen ersten Grabstätte des hl. Priminius wurde auch tiefes Wissen aus der frühen Christenzeit vermittelt. Rundum eine lohnende und ziemlich entspannte Runde. Sehr deutlich wurde das relax-Level der Tour auch am Umstand der intensiven Unterhaltungen. Da drei ehemalige Bergleute im Team dabei waren, wurden während der Tour mehrere Tonnen Kohle gehauen und zusammen mit den vielen Geschichten aus ihrer aktiven Zeit nach über Tage gefördert.  Ausklang fand die Runde dann an einem schattigen Platz und kühlen Getränken im Biergarten Sonnenhof. Bei der kommenden Tour am 05. September wird es dann hinsichtlich Tourlänge und Topographie allerdings wieder etwas anspruchsvoller werden. Denn wer rastet der rostet.

 


Sonntag, 15. August 2021

Windenergie und Natur... Einklang oder Gegensatz...?

[jük] Nach einer wetterbedingten Tourabsage am 01. August, gab nun auch Petrus grünes Licht für die funbiker-Tour „Von Windkraft beflügelt“. Dass sich Petrus von seiner sonnigsten Seite zeigte, lag auch wohl an dem Umstand, dass Maria Himmelfahrt auf den Toursonntag fiel. Den funbikern war es egal warum die Sonne schien und sie genossen den ganztägigen herrlichen Sonnenschein in vollen Zügen. Los ging die 65 Kilometer lange Runde in Wolfersweiler. Um 10 Uhr ging es für die 9 funbiker „Touris“ auf die lange und zugegeben etwas „wellige“ Runde durch das nördliche Saarland und das angrenzende Rheinland-Pfalz. Ab dem Startpunkt hieß es für die ersten 10 Kilometer sozusagen zum Warmup ordentlich in die Pedale treten. Denn zunächst mussten 180 Hm überwunden werden. Dann erst erschloss sich die typische Charakteristik dieser Tour die sich den funbikern durch fantastische Weitblicke über die sanfte naturnahe Hügellandschaften des nördlichen Saarlandes bot. Ob die namensgebenden zahlreichen Windturbinen am Wegesrand- aber auch bei den Weitblicken in jegliche Richtung nun diese Naturidylle stören- oder ob sie nach den nun bereits 20 Jahren intensivem Windernergieausbau bereits mit zum Erscheinungsbild unserer Landschaften dazu gehören, liegt bis heute noch beim Betrachter. Auch bei den funbikern klaffen die Meinungen hierüber immer wieder weit auseinander. Da die Biker vom Sachsenkreuz die Abwechslung lieben, blieb es im Laufe der Tour nicht nur beim Befahren der Höhenzüge. Vielmehr erfreuten sich die Biker immer wieder an tollen Abfahrten hinunter in die Täler und den kleinen verträumten Dörfern am Heimbach, Reichenbach oder Kronweiler an der dort noch jungen Nahe. Wo es rasant nach unten geht, lassen die nächsten Aufstiege nicht lange auf sich warten. Aber genau diese Vielfalt an spektakulären Abfahrten; schweißtreibenden Anstiegen und Genussbiken mit toller Fernsicht macht den Charm dieser Runde aus. Dass am Ende der Tour alle heile und ohne unfreiwillige Abstiege vom Sportgerät waren, sollte hier auch nicht unerwähnt bleiben. Das lag zum einen an einer weitestgehend nicht sehr schwierigen Wegführung- andererseits aber auch an etwas Glück dass mindestens an diesem Tag zusammen mit den funbikern unterwegs war.


Sonntag, 01. August 2021

Schwärmereien mehr als erwünscht...

[jük] Normalerweise sollten Redakteure bei ihrer Berichterstattung ja neutral und ausgewogen sein. Beim Berichten über die seit vielen Jahren im funbiker-Portfolio eingebundene „Westpassage“ fällt mir die Neutralität über diese über insgesamt 82 Kilometer angelegte Mountainbike Tour persönlich einigermaßen schwer. Denn ehrlich gesagt, ist es meine absolute Lieblingsrunde, die mich demnach auch beim Berichten etwas ins Schwärmen bringt.  Somit bitte ich für den ggf. beim Leser ankommenden etwas verklärten Blick um Nachsicht. Die Gründe für diese „Schwärmerei“ sind von vielfältiger Art. Es ist zum einen die Kurzweiligkeit die sich beim Tour Erlebnis über die gesamten 82 Kilometer einstellt; es sind zum anderen die faszinierenden Landschaften zwischen Saar und Mosel die so typisch und einzigartig unsere Region wieder spiegeln; und es sind die schweißtreibenden Anstiege hoch zum Saargau und die fantastischen und mit tollem Fernblick untermalten Abfahrten hinunter in die Flusstäler von Mosel und Saar. Und last not least es ist für mich persönlich die atemberaubende Abfahrt von Tünsdorf entlang des Tünsdorfbaches hinunter zum tief eingeschnittenen Saartal die mich mit all meinen Sinnen immer wieder so sehr an unsere früheren Alpentouren erinnert. Hinzu kommt noch eine insgesamt 11-köpfige Gruppe  von freundlich gestimmten und motivierten funbikern, sowie ein perfekter Wettermix mit Sonnenschein und kühlendem Wolkenzug. Alles vorgenannte zusammengeschüttet und rumgerührt ergab einen perfekten Tag für die ssv-funbiker. Dabei stand die Tour zunächst unter keinem guten Stern. Zum einen musste die Runde wettertechnisch um eine Woche verschoben werden- und dann machte uns die Anfahrt zum Startpunkt in Saarhölzbach aufgrund umfangreichen regionalen Straßensperrungen das Leben mehr als schwer. Aber am Schluss war alles gut und die Tour kann unter einem weiteren Highlight der diesjährigen Outdoorsaison gespeichert und abgelegt werden. Bereits am kommenden Sonntag, 08. August geht es für die Touris wieder  nach draußen- wieder „auf Tour“. Andere Landschaften und andere Herausforderungen werden uns begegnen und wir werden sie erneut dankbar annehmen und mit allen Sinnen zu genießen wissen.


Sonntag, 11. Juli 2021

Böhmische Dörfer...?

[jük] Gerbach; Oberhauen; Niederhauen, Neu Bamberg; Lohnheim oder Würzweiler um nur einige Dörfer der letzten Tourrunde zu nennen. Nun, dass alles könnten auch bislang für die Touris der ssv-funbiker genauso gut Böhmische Dörfer gewesen sein. Seit Sonntag, 11. Juli,  wissen sie es allerdings besser. Zwar war die Anreise nicht gerade so weit wie in die früheren ostdeutschen- und heutigen tschechischen Gebiete. Dennoch mussten die funbiker zur 4. gemeinsamen Ausfahrt ca. 90 Minuten Anreise in Kauf nehmen. Denn der Tourstart lag in Gerbach im Donnersbergkreis, nahe der Grenze zwischen Pfalz und dem Rhein-Hessengebiet.  Denn in dieses verträumte Dörfchen hatte es die frühere SSV-Cycling-Trainerin Claudi verschlagen. Grund genug für die SSV-Biker, ihr in ihrer neuen Wahlheimat einen Besuch abzustatten und mit Ihr gemeinsam eine tolle Radtour zu unternehmen. Und die hatte es in sich. Landschaftlich eine Augenweite mit erhabenen Ausblicken über weitreichende, reich bestellte Korn- und Gemüsefelder bis hin zu den nächsten sanft ansteigenden Höhenzügen. Es gibt nicht so oft Touren wo alles zu passen scheint. Truppe, Landschaft, Wetter… Dies war wohl einer dieser seltenen Tage. Und da störten auch die etwas durch den vorherigen Regen feuchten Trails nicht. Kleider kann man waschen- und das Bike putzen, gehört ja zu einem echten Mountainbiker mit dazu. Eine der bisher „schönsten“ Touren überhaupt, hieß es im Resümee nachdem die Gruppe nach insgesamt 72 Kilometern wieder wohlbehalten am Startpunkt in Gerbach ankam. Es gibt in diesem Gebiet noch so viele weitere Wege, die es zu erkunden gilt. Und wer weiss, vielleicht gibt es irgendwann eine Neuauflage mit einer zünftigen Biketour zusammen mit Claudi „durch den Donnersbergkreis“. Denn einmal funbiker… immer funbiker. Entfernung kann so seltsam es klingt, noch mehr verbinden. Und diese freundschaftliche Verbindung war an diesem Tag deutlich zu spüren.

 


Sonntag, 27. Juni 2021

Mythos "Grüne Hölle"

[jük] nicht umsonst heißt das Mountainbike-Gebiet rund um Freisen „Grüne Hölle“. Denn das mancherorts wilde Gelände  rund um das bekannteste saarländische Winddorf (höchste Dichte an Windturbinen im Windpark Freisen) ergänzt die mitunter sehr hüglige Landschaft im Norden unseres Bundeslandes. In Bikerkreisen geht seit ewigen Zeiten der Mythos um, dass die „Grüne Hölle“ bei ahnungslosen Mountainbiker ihre Opfer sucht und fast immer findet. Nun hat es auch die ssv-funbiker erwischt. Neben mysteriösen Schäden an Schaltgruppen oder Bremssystemen der Bikes, dann auch noch ein unfreiwilliger Abstieg vom Sportgerät an einer ausgewaschen und schwierig zu fahrenden Schotterabfahrt. Glücklicherweise ohne größere persönliche Blessuren. Ein paar Abschürfungen, Schnittwunden, Prellungen… nix was mit der Bordapotheke nicht erstversorgt werden konnte. Funbiker sind hart im Nehmen. Und so konnten Alle nach dem ersten Schreck die Fahrt fortsetzen. Dennoch war es eine tolle und landschaftlich sehr lohnenswerte Runde, bei der insgesamt 10 SSV-Biker am Start waren. Am Ende waren es fast 64 Kilometer mit insgesamt 1380 Hm die es zu überwinden hieß. Da war von Anfang an bei den Protagonisten an den Unterstützungswippen der E-Bikes äußerste Disziplin angesagt, um nicht kurz vor Schluss bei den letzten Anstiegen ohne Akkuleistung da zu stehen. Ein weiteres Novum ergab, dass neben der üblichen „Dritten Halbzeit“ diesmal sogar noch ein „Vierte…“ fällig war. Die ersten Flüssigkeitsspeicher wurden mit kühlem Gerstensaft kurz vor dem Ziel in Oberkirchen, bereits im Außenbereich einer Dorfkneipe aufgefüllt. Danach nochmal im Heiligenwalder Tennisheim. So isses halt… viele Höhenmeter = viel Flüssigkeitsverlust. Da muss ordentlich nachgetankt werden. Die nächste Runde führt uns mit dem Donnerbergkreis in unbekanntes Gelände. Hoffen wir dass sich das dortige Gelände gegnüber den SSV'lern milder zeigt.


Sonntag, 06. Juni 2021

Leichter Groll gen Petrus...

[jük] In voller Mannschaftsstärke trat das „Team Touren“ der ssv-funbiker am Sonntag, 06. Juni zu ihrer zweiten Ausfahrt der Saison 2021 an. Insgesamt waren es neun Bikerinnen und Biker, die sich auf den Weg zum Startpunkt nach Schmelz/Michelbach machten. Die Wetterprognosen für den Tag waren naja… irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch. Um es mal vorweg zu nehmen, Regen, wie an der vorherigen Tour nervte die funbiker diesmal nicht. Aber Sonne war auch Fehlanzeige. Hier wurden aus der Mannschaft schon vereinzelt ärgerliche Stimmen laut, mit Petrus zum Thema Wetter der kommenden Touren mal ein gehöriges Wörtchen zu reden. Denn Funbikertouren in Verbindung mit herrlichem Sonnenschein passt doch irgendwie am besten zusammen. Mal sehen ob es im Himmel Einsicht gibt. Jedenfalls ist die Mängelmeldung mit der Bitte um schnellst möglichste Änderung schon mal abgeschickt.

Nachdem die letzte Tour durch den Westen das Saarlandes führte, orientierten sich die SSV-Biker heute etwas weiter nördlich. Der nördlichsten Punkt wurde mit Niederlosheim- der südlichste kurz vor Beckingen durchfahren. Dazwischen schöne Höhenplateaus, herrliche Waldwege, viele lange Anstiege, aber auch immer wieder MEGA-Abfahrten. Halt alles das, was das Mountainbiking in unserm schönen Bundesland so lohnenswert macht.  Insgesamt waren es am Ende der Runde dann 64 Kilometer und 1050 Hm. Für die mit diesmal ausschließlich E-Bikes ausgestatteten funbiker, daher eine machbare und entspannte physische Belastung.

In der dritten Halbzeit traf man sich dann noch in der Außengastronomie des Heiligenwalder Tennisheims um den Tag bei leckerem Weinschorle und „Landsweiler-Schwimmbadfritten“ gemeinsam ausklingen zu lassen.

Weiter geht es am Sonntag, 27. Juni. Dann drehen sich die Räder der ssv-Biker nochmal ein Stückchen weiter nördlich und über die Landesgrenze hinaus zu bei pfälzischen Nachbarn. Lasst Euch überraschen. 


Sonntag, 24. Mai 2021

Voll durch die Mitte...

[jük] Wie lange haben sich die Touris diesen Tag herbei gesehnt. Nach der langen Winterpause, die mitunter noch durch einen kleinen aber fürchterlichen Virus in die Verlängerug ging, endlich wieder gemeinsam biken. Und da liesen sich die ssv-funbiker auch nicht von ein paar harmlosen Regentropfen abschrecken. "Go West" war angesagt. Eine Radtour über 62 Kilometer mitten durch unser schönes Bundesland. Na ja... aller Anfang ist schwer und so musste der eingeteilte Tourguide Jürgen  zum Spotte seiner Gefährden, das ein- oder andere Mal den richtigen Weg suchen. Aber auch Neues und Unbekanntes wurde enddeckt. Denn von dem Vorhandensein der "Kleinen Saarschleife" ganz in der Nähe des früheren Bergwerks "Nordschacht" hatte die große Mehrzahl der Gruppe zuvor noch nie etwas gehört. So gibt es auch draußen in unseren Regionen immer wieder viel Neues und Spektakuläres zu endecken. In diesem Sinne kann es weitergehen mit den Touren der ssv-funbiker, denn schon am 6. Jui heisst es erneut Aufsatteln zur Runde 2. Gerne dann auch mal ohne Erfrischung von oben.


Mittwoch, 28. April 2021

Zweite Ausfahrt vom Team Touren fällt dem Virus zu Opfer

[jük] Aufgrund der zur Zeit geltenden "Corona-Notbremse", sind gemeinsame Ausfahrten als Vereinsveranstaltung leider nicht erlaubt. Daher muss die Tour vom 02. Mai 2021 ausfallen. Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass Radtouren mit Personen aus dem eigenen Hausstand + 1 weitere Person als "private" Touren weiterhin erlaubt sind. Bleibt alle gesund!!

 

Euer funbiker-Touren-Team


Sonntag, 18 April 2021

Auftakttour fiel ins Wasser...

[jük] Leider musste aus wettertechnischen Gründen die Auftakttour zur Outdoorsaison 2021 kurzfristig abgesagt werden. Eine 100%ige Regenwahrscheinlichkeit bei nur 10° Grad Lufttemperatur hätte wohl alles andere als Spaß gebracht. Da aber zwischen 10- und 12:00 Uhr  eine regenfreie Zeit prognostiziert wurde, trafen sich die "Touris" zu einer kleineren regionalen Ausfahrt durch die heimischen Wälder. Selbstverständlich wird die geplante Runde um Erbach demnächst nachgeholt.